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Im Bayerischen Forschungsverbund für Gegenwartsanalysen, Erinnerungspraxis und Gegenstrategien zum Rechtsextremismus (ForGeRex) erforschen neun Teilprojekte an neun Hochschulen und zwei Forschungseinrichtungen interdisziplinär zum einen Erscheinungsformen, Ideologien und Strategien extrem rechter Akteur*innen in Bayern und zum anderen wirksame Gegenstrategien. Sie nehmen dabei ihre Forschungsgegenstände aus der Perspektive ihrer unterschiedlichen Fachrichtungen gemeinsam in den Blick.
Die Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München (firm) ist beim Feierwerk e. V. angesiedelt und seit 2009 Anlaufstelle für die Münchner Zivilgesellschaft, Multiplikator*innen der sozialen und politischen Bildungsarbeit, Fachnetzwerke, städtische Verwaltung und Kommunalpolitik. firm informiert fortwährend über extrem rechte Entwicklungen in München, sensibilisiert für die Thematik und berät zu möglichen Handlungsoptionen.
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Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Europäischen Metropolregion Nürnberg ist ein Netzwerk, das aus 164 Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie 358 zivilgesellschaftlichen Organisationen besteht. Egal welchen Hintergrund die einzelnen Mitglieder haben, geht es in der Allianz darum, allen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (insbesondere Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Islamfeindlichkeit, sowie Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit) entgegenzutreten.
Die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS) setzt sich mit der extremen Rechten, Rassismus, Antisemitismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auseinander. Sie ist eine wichtige Anlaufstelle für Informationen über Rechtsextremismus sowie entsprechende Beratungs- und Bildungsangebote. Mit ihren Beratungsstellen, der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern sowie der Familien-, Umfeld- und Elternberatung zu Rechtsextremismus (F.U.E.R.), unterstützt sie Einzelpersonen, Bürgerbündnisse, Vereine und Verbände, Familien und Angehörige, Fachkräfte aus der
Angebote
Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern unterstützt alle, die sich mit Rechtsextremismus auseinandersetzen wollen oder müssen. Zielgruppen sind zivilgesellschaftliche Initiativen, Bündnisse und Netzwerke, Einzelpersonen, Politik und Verwaltung sowie Vereine und Verbände. Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich. Sie erfolgt telefonisch, online oder vor Ort. Die Mobile Beratung hat drei Büros in Bayern, die für verschiedene Regionen zuständig sind.
Zielgruppen
F.U.E.R. berät Angehörige und Fachkräfte, die mit (extrem) rechts orientierten Personen konfrontiert sind. Themen und Fragestellungen können dabei privater oder beruflicher Natur sein – und beispielsweise Beziehungsgestaltung, Abgrenzung oder Interventionsmöglichkeiten beinhalten. Außerdem begleitet die F.U.E.R.-Distanzierungsarbeit Personen, die von eigenen (extrem) rechten Orientierungen Abstand nehmen wollen. Zu allen Schwerpunkten bietet F.U.E.R. auch Fortbildungen für Fachkräfte an.