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Nach dem rassistischen Terroranschlag in Hanau am 19. Februar 2020 gründeten Angehörige, Überlebende und Unterstützer*innen die Initiative 19. Februar Hanau. Sie versteht Erinnerung als Teil antirassistischer Arbeit und Widerstand gegen das Vergessen rechter Gewalt. Mit Gedenkorten, dem Ladenlokal „140 qm gegen das Vergessen“ und #saytheirnames schafft sie Räume für Solidarität, Aufklärung und Erinnerung – gegen institutionelles Versagen und Vereinnahmungen, die Erinnerungsarbeit entpolitisieren.
Zweifel an Verschwörungsideologien? NAVI hilft. Verschwörungserzählungen können Beziehungen zerstören, den Alltag belasten und in menschenverachtende Weltbilder führen. NAVI bietet kostenlose, vertrauliche und auf Wunsch anonyme Beratung in Hamburg: für Betroffene, Angehörige und pädagogische Fachkräfte. Persönlich, per Telefon oder online.
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Das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg hilft Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen, die mit Vorfällen konfrontiert sind, die einen rassistischen, antisemitischen oder rechtsextremen Hintergrund haben. Die Beratung ist vertraulich, kostenfrei und unabhängig. Wir führen Seminare, Workshops und Schulungen im Themenfeld durch und informieren zu (extrem) rechten Aktivitäten und zivilgesellschaftlichem Gegenengagement. Auf der Homepage und bei Instagram finden sich Beiträge und Material, wie Monitoringberichte, Broschüren oder Podcasts.
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JUMP richtet sich an Ausstiegswillige aus (extrem) rechten Strukturen, straffällige Menschen, Einsteigende aus Schule und Familie; an Multiplikator*innen, Signalgeber*innen, Fachkräfte aller Arbeitsbereiche; an Beratungssuchende im Kontext Verschwörungsdenken; und an Angehörige. Unser Angebot ist kostenlos, vertraulich, aufsuchend und freiwillig. Neben der Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit bietet JUMP Fortbildungen für Fachkräfte an.
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Mobile Beratung/Unterstützung zu Demokratieentwicklung, Umgang mit (rechts-)extremen Vorfällen, Krisenintervention. Demokratiestärkung & Prävention; Beratung, Qualifizierung, Netzwerkarbeit. Unterstützung/Beratung in Krisensituationen mit mutmaßlich (rechts-)extremem Hintergrund; Demokratieförderung. Beratung/Unterstützung zu Demokratieförderung & Umgang mit (rechts-)extremen Vorfällen. Regionale Demokratiestärkung & (rechts-)extremismus-Prävention; Beratung/Vernetzung.
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Geschichte erforschen und Vermitteln – Gegenwart und Zukunft mitgestalten. Gemeinsames Ziel des Netzwerks und seiner über 70 Mitglieder ist das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus in Stadt und Region sowie das Einstehen gegen jede Form von Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus. Das Netzwerk bündelt, koordiniert und fördert zivilgesellschaftliches Engagement für eine lebendige Erinnerungskultur und eine resiliente Demokratie.
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Die Wanderausstellung versucht, die Geschichten der Opfer rechter Gewalt in Niedersachsen und die Umstände, unter denen sie umgebracht wurden, zu rekonstruieren. Mindestens zehn Menschen wurden in Niedersachsen seit 1990 aus rechten Motiven umgebracht. Staatlich anerkannt als Todesopfer rechter Gewalt sind bisher nur zwei von ihnen. In der Wanderausstellung werden 25 informative Roll-Up Motive sowie begleitende Audios und Videos gezeigt.
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Die Mobile Beratung Niedersachsen ist eine Beratungsstelle für all diejenigen (Einzelpersonen, Vereine, Institutionen, Kommunen etc.), die sich mit extrem rechten Erscheinungsformen, Rassismus, Antisemitismus und weiteren Ideologien der Ungleichwertigkeit konfrontiert sehen oder Unterstützung bei der Stärkung demokratischer Kultur suchen. Die Beratung erfolgt vertraulich, unbürokratisch, kostenfrei, vor Ort, online oder telefonisch und auf Wunsch anonym, ausgehend von drei Regionalbüros.
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Escape It! ist ein Seminarkonzept zum Thema Verschwörungsdenken. In einem Escape Game werden die Teilnehmer*innen auf die Spur ihrer untergetauchten Freundin geschickt, um herauszufinden, warum sie sich plötzlich versteckt hat. Dabei folgen sie Hinweisen, die sie über die großen globalen Protestbewegungen seit 2010 zu einer Gruppe führt, die meint, alle Antworten darauf zu haben, warum die Proteste so wenig Erfolg hatten. Aber sind diese einfachen Antworten auch die richtigen?
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Das Projekt Spotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen hat zum Ziel, die Gefahren und antidemokratischen Dynamiken von Antifeminismus sichtbarer zu machen und ihnen entgegenzuwirken. Um Multiplikator:innen in Nordrhein-Westfalen in der thematischen Auseinandersetzung zu unterstützen, bietet Spotlight Fortbildungen und Informationen rund um Antifeminismus an. Spotlight wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW.
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IDA-NRW beschäftigt sich seit 1994 mit den Themen Rechtsextremismus, Rassismus, Migration, Diversität und Empowerment. Wir wollen einen konstruktiven Beitrag zum Abbau von Rassismus und Rechtsextremismus leisten und Einrichtungen der Jugendhilfe/Jugendarbeit bei der Entwicklung einer der Migrationsgesellschaft adäquaten Pädagogik beratend zur Seite stehen. IDA-NRW bietet Beratung und Qualifizierung, ebenso wie Informationsbereitstellung und Dokumentierung, Publikation und Vernetzung.
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Ausstieg S-H unterstützt Menschen, die sich aus (extrem) rechten Strukturen lösen und/oder im Rahmen der Distanzierung ihre Zeit in solch einer Struktur reflektieren möchten. Ebenso richtet sich das Angebot an Personen, die sich in Annäherungsprozessen befinden. Außerdem unterstützt das Beratungsangebot Eltern oder Institutionen im Umgang mit Menschen, welche Tendenzen zu menschenfeindlichen Ideologien zeigen. Die Beratungen können im direkten Kontakt, telefonisch oder online erfolgen.
KAST e.V. ist zivilgesellschaftlicher Träger aus Schleswig-Holstein, der vielfältige Angebote im Bereich Antigewaltarbeit, Demokratieförderung und Integration & Teilhabe bietet. Im Mittelpunkt steht dabei stets ein respektvolles, gewaltfreies Miteinander sowie die Stärkung demokratischer Kompetenzen. Das Angebot umfasst unteranderem die beiden Beratungsangebote Ausstieg S-H und videre.
In Kooperation mit AWO Saarland, Projekt „Check in“ unterstützen wir Menschen bei der Loslösung von rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Einstellungen und Verhalten. Wir beraten Menschen mit Zweifeln an rechtsextremer Ideologie sowie Angehörige, Fachkräfte und berufliche Kontaktpersonen aller Altersgruppen. Die Beratung ist kostenlos, vertraulich, auf freiwilliger Basis und auch online möglich. Zudem bieten wir Vorträge, Fortbildungen und Workshops zum Thema Rechtsextremismus an.
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Das Adolf-Bender-Zentrum setzt sich seit vielen Jahren für Demokratie, Menschenrechte und gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ein. Mit Bildungsangeboten, Beratung, Präventionsprojekten und überregionaler Vernetzungsarbeit stärkt der Verein demokratische Kompetenzen und unterstützt zivilgesellschaftliches Engagement. Ziel ist es, eine offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft zu fördern und extremistischen Ideologien entgegenzuwirken.
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Als spezialisierte Fachberatung unterstützt die Mobile Opferberatung in Sachsen-Anhalt professionell und parteilich Betroffene rechter, rassistischer, antiromaistischer, lgbtiq*-feindlicher, sozialdarwinistischer und antisemitischer Gewalt, deren Freund*innen, Angehörige sowie Zeug*innen. Die Mobile Opferberatung berät zu allen Fragen im Zusammenhang mit dem Angriff, unterstützt Selbstorganisationen (potenziell) Betroffener und dokumentiert politisch rechts motivierte Gewalt in Sachsen-Anhalt.
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Das TEKIEZ ist ein Ort des Erinnerns und der Solidarität. Seit dem rechtsterroristischen Anschlag an Jom Kippur, dem 9. Oktober 2019, auf eine Synagoge und den Imbiss KiezDöner in Halle, kämpfen die Brüder Rifat und Ismet Tekin, zwei Überlebende des Anschlags, zusammen mit Unterstützer*innen dafür, dass mit dem TEKIEZ ein Gedenkort erhalten bleibt – an dem Ort des damaligen KiezDöner Imbiss. Der Ort ist ein besonderer Erinnerungsort für die Überlebenden und alle Betroffenen rechter Gewalt.
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Die RBTs beraten und unterstützen bei allen Anliegen in der Auseinandersetzung mit rechtsextremen Akteur:innen und Strukturen in Sachsen-Anhalt. Nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ entwickeln sie gemeinsam mit den Ratsuchenden vor Ort situationsbezogene Handlungsstrategien und begleiten bei der konkreten Umsetzung. Die Beratungsteams unterstützen bedarfsorientiert: z.B. bei Vernetzung, bei der Vor- und Nachbereitung demokratischer Aktivitäten oder geben fachliche Impulse.
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Miteinander e.V. engagiert sich für ein weltoffenes, demokratisches Sachsen-Anhalt. Dabei bearbeitet der Verein die Themenkomplexe Rechtsextremismus & Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in all seinen Facetten. Da wo sie auftreten, ist er aktiv: mit Analysen, Informationen, Bildung und Beratung. Die besondere Qualität der Arbeit liegt in der bedarfsorientieren, auf die jeweiligen spezifischen Problemlagen zugeschnittenen Angebote aus einem breiten Methoden-, Bildungs- und Beratungsspektrum.
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Das Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration (KomRex) wurde 2013 als Reaktion auf den NSU-Komplex als interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Jena gegründet. Das KomRex zählt mehr als 60 Hochschulangehörige der Uni Jena als Mitglieder, die über unterschiedliche disziplinäre Hintergründe verfügen. Das KomRex bietet Expertise und Beratung, sowie regelmäßige Veranstaltungen und Publikationen zu den drei Themenbereichen.
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Die Mobile Beratung in Thüringen. Für Demokratie – gegen Rechtsextremismus (MOBIT) berät und unterstützt alle, die sich in Thüringen gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Verschwörungsideologien und Antisemitismus und für demokratische Werte engagieren wollen. Die Beratung orientiert sich an den Akteur*innen und Gegebenheiten vor Ort. Neben der Vermittlung von Wissen steht die Stärkung der Handlungskompetenzen und der Eigeninitiative im Vordergrund.
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Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. ist ein bundesweites Netzwerk mit mehr als 2.300 Mitgliedern, die für eine demokratische Gesellschaft und gegen Extremismus eintreten. Sie organisieren jährlich Hunderte Veranstaltungen im Bereich der Erinnerungsarbeit und der Demokratieförderung. Die Berliner Geschäftsstelle hilft zudem mit Bildungs- und Beratungsangeboten, die Diskussionskultur und den Zusammenhalt zu stärken. Der überparteiliche Vorstand trägt gemeinsame Forderungen in die Politik.
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dist[ex] ist ein Kooperationsverbund, der gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit bundesweit ein phänomenübergreifendes Netzwerk aufbaut, das als Plattform für Austausch, Innovation und Transfer dient, die fachliche Weiterentwicklung im Arbeitsfeld fördert, die Zusammenarbeit mit relevanten Regelstrukturen ausbaut und als zivilgesellschaftliche Interessensvertretung fungiert.
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Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG e.V.) setzt sich dafür ein, dass Menschen, die von rechter Gewalt betroffen sind, bundesweit Zugang zu qualifizierter, unabhängiger und kostenfreier Beratung und Unterstützung erhalten. Der VBRG vereint 18 spezialisierte Beratungsstellen in 14 Bundesländern. Um das reale Ausmaß der Gewalt sichtbar zu machen, veröffentlicht der VBRG jährliche Monitoringberichte und Analysen.
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Der Kooperationsverbund Opfer- und Betroffenenberatung (KOBB) widmet sich dem Ausbau intersektional-übergreifender wie phänomenspezifischer Beratungsangebote und -ansätze sowie einer bundeszentralen Infrastruktur für regionale und überregionale Angebote auf diesem Gebiet. KOBB unterstützt sie mit der Weiterentwicklung der Qualifizierung und Qualitätssicherung. Zudem finden im Rahmen von KOBB Weiterentwicklung der Dokumentation, Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Weiterbildungen statt.
Das Projekt "United! Gemeinsam gegen Rechtsextremismus" arbeitet in den Themenfeldern Rechtsextremismusprävention und Wirtschaft / Justiz. United! bietet im Rahmen von Trainings, öffentlichen Veranstaltungen und Beratungen Sensibilisierung, Fachwissen und Vernetzungsmöglichkeiten für Arbeiternehmer*innen, Unternehmen, Verbände, Fachkräfte und die interessierte Öffentlichkeit.
Die Aktion Zivilcourage e. V. bietet Bildungs-, Dialog- und Beratungsformate. Dazu zählen Workshops zur Stärkung der demokratischen Handlungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen, Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte, Moderation öffentlicher Dialogformate zur konstruktiven Konfliktbearbeitung in der Kommune sowie die Beratung kommunaler Verantwortungstragender und Engagierter im Umgang mit Bedrohungslagen und in der Entwicklung sektorübergreifender Handlungsstrategien.
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Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) ist der Dachverband von rund 50 Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus bundesweit. Die Teams sind für alle ansprechbar, die sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus und Verschwörungserzählungen einsetzen wollen. Der BMB vernetzt die Teams, bündelt ihre Expertise und steht als Ansprechpartner für Politik und Medien zur Verfügung.
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Wir unterstützen Berliner Schulen mit Angeboten zur Prävention von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Islamismus sowie zur Demokratiepädagogik, die wir in die Regelstrukturen schulischer Einrichtungen zu übertragen versuchen. Hierfür bieten wir Beratung, Begleitung sowie Fortbildungen und Klassentage an. Der Arbeitsschwerpunkt des Vereins ist die berufliche Bildung, in den vergangenen Jahren arbeiten wir jedoch verstärkt schulformübergreifend.
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Die LAG pokuBi Sachsen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Dresden mit über 20 Jahren Erfahrung in der politisch-kulturellen Bildung. Sie arbeitet zu Demokratiebildung, Rassismuskritik, Migration, Empowerment und Antisemitismus. Mit machtkritischem Ansatz bietet sie Workshops, Beratung und Trainings für Einzelpersonen, Organisationen und Verwaltungen – vor Ort, digital und bundesweit vernetzt.